km2 Bildung



„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen ...“


... heißt ein afrikanisches Sprichwort.

Ganz im Sinne dieser Erkenntnis arbeitet das Projekt

"Ein Quadratkilomter Bildung" (km2 Bildung), das im Stadtteil rund um eine Grundschule ein Netzwerk knüpft, in dem sich verschiedene Akteure um die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen kümmern.

In Deutschland initiierten 2006 die Freudenberg Stiftung und die Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung in Berlin-Neukölln das Programm, das mittlerweile an zehn Orten bundesweit umgesetzt wird.

Herten zählt seit 2009 zu den Teilnehmer-Städten, neben der Freudenberg Stiftung und der Stadt Herten gehört die Hertener Bürgerstiftung als Träger zu den Kooperationspartnern; darüber hinaus sitzt die Hermann-Schäfers-Stiftung mit dem "FörderSCOUT" mit im Boot.


Ausgangspunkt war die Grundschule in Herten-Süd, die damals noch Feigeschule hieß. Inzwischen wirkt der "km2 Bildung" an allen acht Grundschulen in Herten. Das ist bundesweit einzigartig.

Die Fäden des "km2 Bildung" laufen im Quartierbüro Herten-Süd an der Elisabethstraße zusammen: Von dort aus leitet Ulrike Prinz das Projekt. Für die Verwaltung ist das Team im Büro der Bürgerstiftung auf dem Hof Wessels an der Langenbochumer Straße zuständig.

Ulrike Prinz leitet den km2 Bildung in Herten
Ulrike Prinz leitet den km2 Bildung in Herten

An jeder Schule sorgt ein/e Projektkoordinator/in - angestellt mit 19,5 Wochenstunden - dafür, dass das Bildungsnetz entsprechend den Bedingungen vor Ort und dem konkreten Bedarf der Kinder ausgestaltet wird. Die Einbindung in das Schulleben, intensive Kontakte zu den Kitas und zu den Vereinen oder Gruppen im

Stadtteil, Angebote für Eltern sind wichtige Bausteine für den "km2 Bildung".

Gefragt sind breite soziale pädagpgische Kompetenzen, entsprechende Qualifikationen bringen die Mitarbeitenden im km2 Bildung-Team mit:


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Worum geht es ganz praktisch ? Schon vor der Einschulung werden im Bildungsverbund Förderlücken für einzelne Kinder identifiziert. Der erfolgreiche Übergang zur Grundschule, die Sensibilisierung der Eltern für die Belange der Kinder, das Angebot von Fördergruppe und Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Hilfen bei der Integration, Bewegungstraining, Alltags- und Weltwissen, manchmal auch nur eine Gelegenheit zu vertrautem Gespräch oder das Gefühl, das sich jemand kümmert - alles Aufgaben für den km2 Bildung.

Gut also, dass die Projektmittel von Stadt und Stiftungen Spielraum für den Einsatz von Minijobbern und Honorarkräften geben.

Unverzichtbar ist auch die Unterstützung durch Ehrenamtliche aus der Bürgerstiftung. Sie sitzen mit Eltern zusammen, helfen Kindern bei den Hausaufgaben oder bei Sprachdefiziten, leiten Lesegruppen, stehen als Kontaktpersonen für Probleme aller Art bereit. Dies alles für das Ziel, möglichst keine Kind aus den Augen zu verlieren und jedem die Bildungs- und Entwicklungschancen zu bieten, die es auf dem Weg ins Leben braucht.


Sie leiten das Projekt an den Grundschulen:


Anne Kuhn, Grundschule Herten-Mitte
Anne Kuhn, Grundschule Herten-Mitte
Meike Jostarndt, Ludgerusschule
Meike Jostarndt, Ludgerusschule
Regina Weyer, Waldschule
Regina Weyer, Waldschule
Hannah Bennemann, Goetheschule
Hannah Bennemann, Goetheschule
Nicolas Pardey, Martinischule
Nicolas Pardey, Martinischule
Inga Strunk, Barbaraschule
Inga Strunk, Barbaraschule
Hanna Prang, Comeniusschule
Hanna Prang, Comeniusschule
Lisa Schössler, Süder Grundschule
Lisa Schössler, Süder Grundschule


Kontakt:

Quartierbüro Herten-Süd

Ulrike Prinz

Elisabethstraße 11/13

45699 Herten

Telefon: 02366 / 93 62 48


 

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